Ist Honig nicht sowieso bio?

Unterschied Bio Imkerei zu konventioneller Imkerei


Imkerhaube vor dem Bienenstall

Wir können unseren Bienen nicht sagen welche Felder und Blumen biologisch sind und wo sie Nektar und Pollen sammeln dürfen. Jedoch wählen wir unsere Standorte für die Bienen so aus, dass in einem Radius von 3km keine Autobahn oder Industrie angesiedelt ist und die nahe Umgebung ihnen viel Natur und Pflanzen bieten kann.

 

Als Bio-Imker dürfen wir nur Mittelwände aus rückstandsfreien Bienenwachs zukaufen. Am besten ist natürlich, wenn die eigenen Bienen genügend Wachs herstellen, sodass der Imker neue Mittelwände daraus pressen kann.

 

Während der konventionelle Imker oft auch Beuten aus Styropor oder Hartfaserplatten benutzt, wollen wir unseren Bienen Beuten aus 100% Holz anbieten. Bei der Honigernte lassen wir unseren Bienen einen Teil ihres Honigs im Stock und füttern sie danach nur mit in Wasser aufgelöstem Bio-Zucker. Dabei achten wir natürlich auch darauf, österreichischen Bio-Zucker zu benutzen. Wir lagern unseren Honig bis zum Abfüllen nur in Edelstahlbehältern.

 

Bienenstall Bio-Honig in 3 Groessen

Einmal pro Jahr werden Bio-Betriebe von einer Kontrollstelle überprüft. In unserem Fall ist das die Austria Bio Garantie (ABG). Auch unsere Königinnen dürfen tun und lassen was sie wollen. Weder werden sie mittels eines Absperrgitters daran gehindert sich im Stock frei zu bewegen, noch werden ihre Flügel gestutzt, was konventionelle Imker machen dürfen.

 

Diese Punkte und unsere eigene Einstellung zur Natur und zu den Tieren haben uns dazu bewogen den Bienenstall so ökologisch und bienenfreundlich wie möglich zu betreuen. Für uns war von Beginn an klar, dass es um die Biene und die Umwelt geht und nicht in erster Linie um den Honigertrag.

 

 

 

 

 

Bienenschutz

„Wenn die Bienen sterben, stirbt auch der Mensch“

Albert Einstein

Biene sitzt auf einer Blüte Ein Bienenstock mit fliegenden Bienen

Auch wenn dieses Zitat von Albert Einstein nicht stimmt, ihr Aussterben würde die Menschen vor schwierige Herausforderungen stellen. Nicht nur, dass es dann keinen leckeren Honig mehr gäbe, ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion hängt direkt oder indirekt von den fleißigen Insekten ab.

 

Und dabei machen wir es unseren Bienen nicht immer leicht. Gebeiztes Saatgut, Spritzmittel und Co setzen unseren Flugbienen so stark zu, dass diese vom Nektarsammeln oft gar nicht mehr nach Hause finden, weil sie innerhalb kürzester Zeit verenden. Oder sie verteilen das Gift mit dem frisch gesammelten Nektar an ihre Geschwister und das ganze Bienenvolk wird geschwächt.

 

Es gibt zum Thema Bienenschutz bereits einige Projekte und Initiativen (siehe Links), aber auch im eigenen Garten kann man etwas für die Bienen tun. Mit einem Insektenhotel zum Beispiel bieten sie vielen Wildbienenarten und anderen nützlichen Insekten ideale Versteck- und Nistmöglichkeiten. Bienehecken und Blumenwiesen helfen unseren kleinen Freundinnen Futter zu finden.

 

 

Interessante Links zum Thema Bienenschutz finden Sie hier:

www.muttererde.at

www.bienenschutz.org

www.bienenschutzgarten.at

www.naturschutzbund.at/projekte-aktionen/bienenschutz-fonds.html

www.bienenschutz.greenpeace.at

www.zukunft-biene.at